Der Raum selbst ist selten das Problem. Teuer wird es dort, wo bei der Planung gespart wurde: Türen, Verdampferleistung und Abtauung.
Wer einen Kühlraum plant, vergleicht meist Angebote über Paneele und Aggregat. Die spätere Rechnung entsteht aber woanders.
Die drei Positionen, an denen gern gespart wird
Die Tür. Eine Kühlraumtür wird in der Gastronomie hundertmal am Tag geöffnet. Eine billige Tür mit schlechter Dichtung zieht permanent warme, feuchte Luft ein. Das Ergebnis: Vereisung am Verdampfer, längere Laufzeiten, höhere Stromkosten und eine Anlage, die früher altert.
Die Verdampferleistung. Ein knapp ausgelegter Verdampfer läuft permanent am Anschlag. Er hält die Temperatur zwar, aber mit sehr trockener Luft, die unverpackte Ware austrocknet, und mit deutlich mehr Strom. Wenige hundert Euro Unterschied in der Anschaffung machen über zehn Jahre ein Vielfaches aus.
Die Abtauung. Falsch eingestellte Abtauzyklen sind der häufigste Grund für Störungen, die wir sehen. Zu selten heißt Vereisung, zu oft heißt unnötiger Stromverbrauch und Temperaturschwankungen in der Ware.
Was den Preisrahmen bestimmt
- Temperaturniveau: Normalkühlung um plus 2 Grad ist deutlich günstiger als Tiefkühlung bei minus 20
- Aufstellung: Innen aufgestelltes Aggregat braucht Abwärmeabfuhr, außen aufgestelltes braucht Leitungswege
- Bodenaufbau: Ein Tiefkühlraum ohne beheizten Bodenaufbau hebt sich mit der Zeit durch Frost
- Redundanz: Wo Warenverlust existenzbedrohend wäre, gehören zwei kleinere Anlagen statt einer großen
Der Punkt, an dem sich Planung auszahlt
Wir rechnen bei jedem Kühlraum die Betriebskosten über zehn Jahre mit. In fast allen Fällen ist die etwas teurere Ausführung nach spätestens vier Jahren die günstigere. Diese Rechnung legen wir Ihnen offen – Sie entscheiden dann mit Zahlen statt mit Gefühl.
Kurz erklärt, statt lang gelesen
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Lieber selbst anrufen?
Wir schauen uns Ihren Fall an und sagen ehrlich, was sinnvoll ist – auch wenn das am Ende die kleinere Lösung bedeutet.
