Der häufigste Wunsch und der häufigste Fehler zugleich. Woran es liegt, wenn man von der eigenen Klimaanlage Halsschmerzen bekommt.
„Von Klimaanlagen wird man krank.“ Der Satz ist so verbreitet, dass er kaum noch hinterfragt wird. Er stimmt auch – wenn die Anlage falsch geplant, falsch eingestellt und nie gewartet wird. Sonst nicht.
Zugluft ist das eigentliche Problem
Was Menschen als „krank werden“ beschreiben, ist meist die Folge von kaltem Luftzug direkt auf den Körper. Ein Wandgerät über dem Bett, das nach unten bläst, erzeugt genau das. Die Lösung ist keine andere Temperatur, sondern eine andere Position oder eine andere Bauart.
Kassetten- und Kanalgeräte verteilen die Luft flächig statt gerichtet. Manche Wandgeräte haben Auslässe mit sehr feiner Perforation, durch die die Luft ohne spürbaren Zug in den Raum kommt.
Die Temperatur, die tatsächlich funktioniert
Ein Unterschied von mehr als sechs Grad zur Außentemperatur wird als unangenehm empfunden. Bei 34 Grad draußen sind 26 bis 27 Grad drinnen angenehmer als 21. Wer die Anlage auf 19 stellt, kühlt nicht besser, sondern nur teurer und zugiger.
Nachtmodus ist kein Marketingbegriff
Im Nachtbetrieb senkt eine moderne Anlage die Ventilatordrehzahl und hebt die Zieltemperatur langsam an. Der Schallpegel liegt dann bei rund 19 Dezibel – leiser als Blätterrauschen. Wer die Anlage nachts auf voller Stufe laufen lässt, wird davon wach.
Hygiene ist eine Frage der Wartung
Der Verdampfer ist im Kühlbetrieb dauerhaft feucht. Wird er nie gereinigt, entsteht dort Belag. Eine jährliche Reinigung löst dieses Thema vollständig. Viele Geräte haben zusätzlich eine Trocknungsfunktion, die den Wärmetauscher nach dem Abschalten trockenbläst – die sollte aktiviert sein.
Richtig geplant und einmal im Jahr gewartet ist eine Klimaanlage im Schlafzimmer unproblematisch. Falsch geplant ist sie ein Ärgernis, das man dann der Technik anlastet.
Kurz erklärt, statt lang gelesen
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Wir schauen uns Ihren Fall an und sagen ehrlich, was sinnvoll ist – auch wenn das am Ende die kleinere Lösung bedeutet.
