Zwei Angebote, 3.000 Euro Unterschied – und keiner weiß warum. Die Positionen, die in billigen Angeboten fehlen.
Wer drei Angebote für dieselbe Klimaanlage einholt, bekommt drei sehr unterschiedliche Zahlen. Meist liegt das nicht am Gerät, sondern daran, was rundherum drinsteht – oder eben nicht.
Die Positionen, die gern fehlen
- Kernbohrung: Wandstärke und Material machen einen realen Unterschied. Fehlt die Position, kommt sie später als Nachtrag.
- Konsole und Entkopplung: Boden- statt Wandkonsole kostet mehr und löst das Vibrationsthema.
- Kondensatführung: Mit Gefälle günstig, mit Pumpe teurer. Steht selten drin.
- Elektroanschluss: Eigene Zuleitung und Absicherung sind bei größeren Anlagen Pflicht, nicht Option.
- Vakuumierung und Dichtheitsprüfung: Gehört zu jeder fachgerechten Montage. Wenn es nicht dasteht, sollte man fragen, ob es gemacht wird.
- Inbetriebnahme und Einschulung: Eine Anlage, die niemand erklärt bekommt, läuft jahrelang im falschen Modus.
- Entsorgung der Altanlage samt Kältemittelrückgewinnung, falls vorhanden.
Die zwei Fragen, die Klarheit schaffen
Erstens: Ist das ein Fixpreis oder eine Schätzung? Ein Angebot ohne Besichtigung kann kein Fixpreis sein. Zweitens: Wer montiert? Wenn die Antwort „ein Partnerbetrieb“ lautet, wissen Sie im Störungsfall nicht, wen Sie anrufen.
Woran man ein ernst gemeintes Angebot erkennt
Es nennt das konkrete Gerät mit Typenbezeichnung, nicht nur „Markengerät 3,5 kW“. Es weist die Montage getrennt aus. Es nennt eine Gewährleistungsdauer und sagt, was danach passiert. Und es enthält einen Satz dazu, was nicht enthalten ist.
Unsere Angebote sind so aufgebaut. Nicht weil wir besonders korrekt sein wollen, sondern weil Nachträge Diskussionen erzeugen, die niemand braucht.
Kurz erklärt, statt lang gelesen
Alle Videos liegen auf unserem eigenen Server – es werden keine Daten an Instagram oder YouTube übertragen.
Lieber selbst anrufen?
Wir schauen uns Ihren Fall an und sagen ehrlich, was sinnvoll ist – auch wenn das am Ende die kleinere Lösung bedeutet.
